Fördermittel
Fördermittel für Handwerksbetriebe
Bund, Länder und Förderbanken unterstützen Gründung, Übernahme, Investitionen und vieles mehr. Welche Programme zu Ihrem Vorhaben passen und in welcher Reihenfolge Sie sie beantragen, klären wir gemeinsam mit Ihnen.
- Erste Prüfung kostenlos
- Antrag mit Vollmacht durch uns
- Eigenes Innowerk-Fördermittelportal
- Bayern, Sachsen, Thüringen und bundesweit
Einordnung
Viel Förderung, wenig Überblick
Für Handwerksbetriebe gibt es Zuschüsse, zinsgünstige Darlehen und Bürgschaften. Sie kommen vom Bund, vom Land und von Förderbanken, und jedes Programm hat eigene Regeln. Geld bleibt oft liegen, weil das passende Programm nicht bekannt ist oder der Antrag zu spät kommt.
- ZuschussGeld, das Sie nicht zurückzahlen.
- FörderdarlehenGünstige Zinsen, teils mit Tilgungszuschuss.
- BürgschaftSicherheit, wenn der Bank Sicherheiten fehlen.
Eine Frage vorab: Welches Programm gilt für Ihr Gewerk?
Gewerk, Standort und Betriebsgröße entscheiden darüber, welches Investitionsprogramm überhaupt in Frage kommt und ab welcher Summe. Manche Programme sind zudem zeitweise nur in einzelnen Landkreisen offen. Genau solche Weichen klären wir im Erstgespräch.

Anlässe
Wofür es Förderung gibt
Die häufigsten Anlässe im Handwerk. Welche Programme im Einzelfall passen, hängt von Standort, Größe und Vorhaben ab. Die Werte sind Beispiele und keine Zusage.
Gründung
Wer einen Betrieb gründet, kann Förderdarlehen und in einigen Ländern Zuschüsse für die Anlaufphase nutzen. Banken und Förderstellen erwarten dafür einen tragfähigen Businessplan.
Bund und Länder: Förderdarlehen, teils mit Zuschuss
Übernahme und Nachfolge
Für den Kauf eines Betriebs gibt es Förderdarlehen, teils mit Zuschlägen für Nachfolger. Wer kurz nach der Übernahme investiert, kann in manchen Programmen mit höheren Zuschüssen rechnen.
Sachsen: Förderdarlehen mit bis zu 6 % Tilgungszuschuss bei Nachfolge2
Investition
Neue Maschinen, eine größere Werkstatt, ein zweiter Standort: Investitionszuschüsse der Länder können einen spürbaren Teil tragen. Der reine Ersatz vorhandener Geräte ist dagegen oft ausgeschlossen.
Sachsen: bis zu 35 % Zuschuss für kleine Betriebe, je nach Standort3
Digitalisierung
Software für Aufträge und Zeiterfassung, vernetzte Maschinen, IT-Sicherheit: Viele Länder fördern den Schritt in die Digitalisierung, gerade für kleine Betriebe.
Bayern: Digitalbonus mit bis zu 50 % Zuschuss1
Energie
Effizientere Technik wie Motoren, Pumpen, Lüftung oder Druckluft fördert der Bund mit Zuschüssen. Entscheidend ist, welche anderen Förderungen damit noch vereinbar sind.
Bund: bis zu 25 % Zuschuss für kleine Unternehmen6
Beratung
Externe Beratung zu Nachfolge, Strategie oder Fachkräften wird bezuschusst. Innowerk ist dafür beim BAFA akkreditiert.
Bund: 80 % Zuschuss in Sachsen und Thüringen, 50 % in Bayern, Anträge bis 31.12.20264
Personal
Wer neue Stellen schafft, kann in bestimmten Fällen Zuschüsse zu den Lohnkosten erhalten. Für bestandene Meisterprüfungen zahlen mehrere Länder einen Bonus.
Sachsen und Bayern: Meisterbonus 3.000 Euro5
Ihr Vorhaben ist nicht dabei?
Oft gibt es trotzdem einen Weg. Schildern Sie uns, was Sie planen, wir sagen Ihnen, was möglich ist.
Stand und Quellen
Alle Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2026. Förderprogramme ändern sich häufig, auf eine Förderung besteht in der Regel kein Rechtsanspruch, und manche Programme sind zeitweise ausgeschöpft oder nur in einzelnen Regionen offen. Die Werte sind Höchstsätze, die nur unter bestimmten Voraussetzungen gelten.
- 1. Digitalbonus Bayern, Richtlinie vom 27.06.2024, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, stmwi.bayern.de
- 2. Sachsenkredit Universal, Konditionen ab 13.05.2026, Sächsische Aufbaubank, sab.sachsen.de
- 3. Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW RIGA), Richtlinie vom 19.05.2026, Sächsische Aufbaubank, sab.sachsen.de
- 4. Förderung von Unternehmensberatungen für KMU, Richtlinie in der Fassung vom 12.12.2024, Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, bafa.de
- 5. Meisterbonus Sachsen und Meisterbonus Bayern, Sächsische Aufbaubank, sab.sachsen.de; stmwi.bayern.de
- 6. Bundesförderung Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW), Modul 1, Richtlinie vom 25.01.2024, Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, bafa.de
Worauf es ankommt
Vier Fehler, die Förderung kosten
Oft scheitert Förderung nicht am Vorhaben, sondern an Formalien. Und nach der Bewilligung gehören Nachweise, Fristen und Bindungen über mehrere Jahre dazu.
Fehler 1: Zu früh bestellt
Bei vielen Programmen muss der Antrag gestellt sein, bevor Sie bestellen oder einen Auftrag vergeben. Schon eine verbindliche Bestellung kann als Beginn gelten.
Fehler 2: Das falsche Programm
Ob ein Programm in Frage kommt, hängt an Details wie Gewerk, Standort oder Absatzgebiet. Manche Programme schließen sich gegenseitig aus.
Fehler 3: Doppelt gefördert
Nicht jede Förderung lässt sich mit einer anderen kombinieren. Wer das übersieht, muss im schlimmsten Fall Geld zurückzahlen.
Fehler 4: Unterlagen unvollständig
Förderstellen erwarten Planzahlen, einen Finanzierungsnachweis und oft Bestätigungen von Steuerberater oder Hausbank. Fehlt etwas über die Nachfrist hinaus, wird abgelehnt.
So arbeiten wir
Wir kümmern uns um Ihre Förderung
Sie konzentrieren sich auf Ihren Betrieb. Wir finden die passenden Programme, bereiten alles vor und stellen den Antrag mit Ihrer Vollmacht.
Erstgespräch
Sie schildern Ihr Vorhaben: persönlich, am Telefon oder per Videogespräch.
Förderprüfung
Wir prüfen, welche Programme von Bund und Land passen, wie sie zusammengehen und in welcher Reihenfolge Sie vorgehen. Die erste Prüfung ist kostenlos.
Antrag mit Vollmacht
Wir erstellen die Unterlagen, vom Businessplan bis zur Abstimmung mit Ihrer Hausbank, und stellen den Antrag als Ihr Bevollmächtigter. Ihre Angaben erfassen Sie bequem im Innowerk-Fördermittelportal.
Begleitung bis zur Auszahlung
Bei Nachfolge und Investition begleiten wir Sie in der Regel bis zur Auszahlung, einschließlich der Nachweise. Den Umfang stimmen wir mit Ihnen ab.
Was die Zusammenarbeit leicht macht
Das Innowerk-Fördermittelportal
Für Ihren Antrag nutzen Sie unser eigens entwickeltes Innowerk-Fördermittelportal. Sie erhalten einen persönlichen, geschützten Link, geben Ihre Angaben Schritt für Schritt ein und können jederzeit unterbrechen. Die nötigen Formulare füllen wir für Sie vor, Sie unterschreiben nur noch und laden sie direkt wieder hoch. Ihre Daten werden verschlüsselt gespeichert und nach festen Fristen gelöscht, so wie es die DSGVO verlangt.
Persönliche Betreuung
Sie haben einen festen Ansprechpartner, der Ihr Vorhaben kennt. Wir stimmen uns mit Ihnen, Ihrer Hausbank und Ihrem Steuerberater ab und sind für die Förderstelle erreichbar. So bleibt die Arbeit bei uns und nicht bei Ihnen.
Kostenlos und unverbindlich.

Ihr Ansprechpartner
Christian Tröger
Geschäftsführer der Innowerk GmbH
„Unser Anspruch: Lösungen, die ehrlich, umsetzbar und immer auf Augenhöhe umgesetzt werden.“
Seit vielen Jahren begleiten wir Handwerks- und Familienbetriebe aus ganz unterschiedlichen Gewerken. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich: persönlich, am Telefon oder bei Ihnen im Betrieb.
Mehr über uns →Häufige Fragen
Fragen zu Fördermitteln
Was kostet die Förderprüfung?
Die erste Prüfung ist kostenlos und unverbindlich. Danach wissen Sie, welche Programme für Ihr Vorhaben in Frage kommen und wie es weitergehen kann.
Muss ich den Antrag selbst stellen?
Nein. Wir stellen den Antrag mit Ihrer Vollmacht und sind Ansprechpartner der Förderstelle. Das empfehlen wir auch, weil Formfehler schnell Geld kosten.
Darf ich schon bestellen, während der Antrag läuft?
Das hängt vom Programm ab. Bei manchen dürfen Sie nach Eingang des Antrags beginnen, bei anderen erst nach einer ausdrücklichen Bestätigung der Förderstelle. Sprechen Sie uns an, bevor Sie etwas unterschreiben.
Lohnt sich Förderung auch bei kleinen Vorhaben?
Oft ja. Einige Programme richten sich gezielt an kleine Betriebe, zum Beispiel bei der Digitalisierung. Ob sich der Aufwand für Sie lohnt, sagen wir Ihnen ehrlich in der Prüfung.
Für welche Regionen arbeiten Sie?
Vor Ort sind wir in Bayern, Sachsen und Thüringen, bundesweit arbeiten wir per Videogespräch, zum Beispiel über Microsoft Teams. Die Programme der Länder unterscheiden sich deutlich, deshalb prüfen wir immer für Ihren Standort.